Die GRÜNEN wollen die Chance der Corona Krise nutzen, um die Bielefelder Innenstadt attraktiver zu gestalten. Sie fordern in der Stadt mehr Platz für die Freizeitgestaltung der Bielefelderinnen durch die Nutzung öffentlicher Flächen für Kultur und Sport und eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität von Anwohnern und Gästen durch mehr Platz fürs Rad und mehr Fläche für die Aussengastronomie.

„Kreative Ideen sind gefragt, wie die Bielefelder ihre Stadt zurückerobern können und wie die örtliche Wirtschaft hiervon profitieren kann“ fordert die designierte GRÜNE Oberbürgermeisterkandidatin Kerstin Haarmann „Hierzu gehören neben Pop-up bike lanes und Laufstrecken auf Straßen auch die – zumindest zeitweise – Nutzung von Parkplätzen und Straßenraum für eine erweiterte Außengastronomie. Die stark betroffene Gastronomiebranche braucht eine Perspektive um trotz Einschränkungen wieder mehr Menschen bedienen zu können. Mit temporärer Straßenmöblierung kann das Bielefeld Flair geben in diesen Sommer, wenn für viele Menschen Urlaubsreisen nur sehr eingeschränkt möglich sind“ so Haarmann. Andere Städte, wie z.B. Berlin, haben dies nach Ansicht der GRÜNEN längst erkannt. Dort habe das Bezirksamt Friedrichshain Kreuzberg die Gastronomen aufgefordert, ihre Wünsche für Erweiterungsflächen anzumelden. Es werde geprüft, wo Parkplätze und Quartiersstraßen von Freitag mittag bis Sonntag abend gesperrt und genutzt werden könnten.

Jens Julkowski-Keppler, Fraktionsvorsitzender: „Wir wollen der Gastronomie helfen, wieder auf die Beine zu kommen. Es geht aber auch um eine Perspektive für die Verbesserung der Aufenthaltsqualität auf öffentlichen Flächen ohne Konsumzwang. Auf der Wilhelmstrasse gab es bereits eine erfolgreiche Premiere!“